Sonntag, 28. Mai 2017

Porridge-Bowl - Meine erste tuffige Frühstücks-Schüssel

Jetzt ist es also doch passiert. Männchen hat das ja schon ewig geahnt. Schließlich besteht mein kompletter Küchenschrank nur noch aus 'Foodprops', wie pastellfarbige Tellerchen und Schüsselchen, Paperstraws, Backformen, Servierplatten, tuffige Muffinförmchen und Dekokrempel, der Schrank mit dem Backzeug besteht zur Hälfte aus tausend verschiedenen Zuckerstreuseln, unser Balkon wurde mit Foodprop-tauglichen Pflänzchen ausgestattet, Minigurke, pastellfarbige Miniblüten und Wiesenblümchen.


Gestern war es dann soweit, die totale Foodblogger-Überfreakness kam über mich. Nicht nur, dass ich jetzt auch so ne tuffige 'Bowl' gebastelt hab, nein es wurde vollgas dekoriert. Und damit die Zuckerstreusel-Blüten, -Herzchen und -Schmetterlinge perfekt (wie zufällig angeordnet, aber in Echt akribisch hingezittert) hindrappiert werden konnten kam das Übertool zum Einsatz: Die Pinzette. Hab ich eh noch ne ganze Auswahl davon von der Masterarbeit übrig, antistatisch, säurefest, und so. Hat sich das Physikstudium schon gelohnt, haa! Winzige, krumpelige Zuckerblüten mit Werkzeug arrangieren, easy.

Drin in der Frühstücks-Schüssel ist übrigens Porridge, Chia-Pudding mit Cranberrysaft, Trauben, Himbeeren, Beeren-Knuspermüsli, Schokoladen-Chunks und eben Deko-Zuckerzeug. Den Chia-Pudding mach ich immer aus 3 EL Chia-Samen mit 200 ml Sojamilch und 1 EL Vanillezucker, in ein Schraub-Glas, durchschütteln und nach 5 und 10 min nochmal durchschütteln und über Nacht im Kühlschrank durchglibbern lassen. Den hier hab ich nur mit Cranberrysaft gemacht.

Blog-Event CXXXI - Superbowls (Einsendeschluss 15. Juni 2017)

Meine erste Bowl kommt nicht so ganz zufällig genau jetzt daher. Bei Zorra gibt's ja jedes Monat ein neues Blog-Event und gerade ist das Thema 'Superbowls'. Verena von Verenas Blog Schöne Dinge hat sich das Thema ausgesucht und sammelt Ideen für jede Menge kunterbunte Schüsselchen, äh, natürlich Booowls, hehe.

Dienstag, 16. Mai 2017

Gemüse-Lasagne 2.0 mit schneller 'Béchamelsauce'

Eine einzige Fresskapade war das die letzten Tage. Donnerstag gings los mit Science Retreat. Das heißt im Klartext zwei Vorträge, futtern, zwei Vorträge, futtern, usw. und dann abends nochmal ordentlich Alkohol draufkippen. Freitags mit Schlafentzug nochmal zwei Runden Vorträge und fressen und ab ins Wochenende. Da gings dann weiter mit nem 30sten. Veganes Monsterbuffet, warm und kalt, moaaah, vollgas lecker und dann noch Torten und Kochenbuffet, stopfstopf! Ah, ich muss mir noch das Rezept zur Rumbombe besorgen, war die geil, uuuh. Und Sonntag dann Muttertag. Overkill. Erstmal zu den Eltern raus, Grillen, Nachmittagskuchen. Abends dann wieder ein Geburtstag, ab zum Asiaten, wieder Buffet, aaargh. Und dann noch Cocktails, platz!


Und bei all dem Rumfetzen und Vollfressen hab ichs nicht mehr geschafft die genial leckere Über-Lasagne gepostet zu kriegen. Ich steh ja eh voll auf Gemüselasagne, das Männchen aber ist kein so Riesenfan, ... gewesen, muha! Denn die letzte Version, so mit Béchamel noch dazu und extra Käse obendrauf, die fand auch Herr Wos zum Essn ganz vorzüglich. Bei der Béchamel hab ich aber etwas gecheated und einfach Crème Fraîche mit Milch und Gewürzen verrührt, hehe. Geht viel schneller und kann nicht klumpen. Hab nämlich ein kleines Béchamel-Klump-Bazen-Trauma... Die hat echt iiiimmer gefunzt, bis ich die mal bei Männchen machen wollte. War glaub sogar das erste Mal, dass wir zusammen geköchelt haben (boah ist das lang her^^). Und natürlich ist die Béchamel ein fieser bazeliger Schleimschloz geworden, danke :P


Gemüse-Lasagne 2.0 mit schneller 'Béchamelsauce' 
(3 bis 4 Portionen)

200 g Tofu
1 Zwiebel
1 Zucchini
4 kleine Karotten
1 Paprika
2 EL Tomatenmark
200 ml Tomaten, passiert oder stückig
200 g Crème Fraîche
ca. 500 ml Milch (bei mir Sojamilch)
150 g Reibekäse (bei mir von Andechser Natur)
Lasagneplatten

Tofu mit einer Gabel grob zerdrücken, Zwiebel würfeln. Zucchini längs vierteln und in Scheiben schneiden, Karotten schräg in Scheiben schneiden, Paprika in Stücke schneiden.
Tofu in etwas Pflanzenöl knusprig anbraten, etwas Fleischwürze zugeben (optional), Zwiebeln zugeben und weiterbraten, bis sie glasig sind. Zucchini und Karotten zugeben und 1 - 2 min mitbraten. Tomatenmark zugeben und kurz mitbraten, mit Milch und passierten Tomaten ablöschen. Gemüsebrühe, Paprikapulver, Oregano und Basilikum zugeben und aufkochen lassen. Paprikastücke und 2 EL Käse unterheben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Eventuell etwas Milch zugießen, falls zu viel Flüssigkeit verdampft ist.
Für die Béchamel die Créme Fraîche mit Milch verrühren, mit Gemüsebrühe, Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken.
Im vorgeheizten Backofen bei 175°C (Umluft) ca. 25 min backen, bis der Käse gut zerlaufen und angebräunt ist.


Übrigens auch genialst zum Aufwärmen, so ne Lasagne. Da hab ich in der Arbeit auch noch mal ordentlich geschlemmt.

Dienstag, 2. Mai 2017

Top, Flop und Flimflam: Mein Bento-April

Die beste Ablenkung, wenn man mal wieder fast 50 Euro in nem Perlenladen gelassen hat, wohlgemerkt für ein klitzekleines Tütchen Perlen (aber dafür superhöööbsche!): Futterbilder! Also mach ich jetzt lieber die Bentoboxen-Zusammenfassung vom April, als ein schlechtes Gewissen für so sinnlosen Krempel aufkommen zu lassen. Den Anfang macht gleich mal mein Highlight, futter- und ästhetikmäßig: Es gab Erdnuss-Bratnudeln, bunten Salat, Kuller-Obst und bissi Süßkram.


Die schöne Edelstahlbox kam diesen Monat häufiger zum Einsatz. Z.B. mit Resterl aka Couscous-Bällchen, Kartoffelsalat ♡, Nudeln und Gmias befüllt. Oder mit Sauerkraut-Flammkuchen (woah war der guuut), Erdbeerpfannkuchen, Knabberzeug und nem Glas Salat. Am Besten passt die Box eben, wenn man nix mehr aufwärmen muss.


Meine klassische Box war aber auch am Start. Mal mit schrägem Reis (sieht einfach so schön aus^^) und Sri Lanka Curry, Gurkensalat und Fruchtsojaghurt oder mit Spinat-Mini-Quiches, Dips und 'Rainbow Salad' (auch hübschi).


Mein Flop waren diese Kimchi-Sauerkraut-Bratnudeln mit Sojahack und veganer Fischsauce. Die 'Fischsauce' war ultraecklig, beim Versuch den Fischstinki-Geschmack zu übertönen hab ich's voll grob versalzen und Kimchi in warm ist echt nicht mein Ding, Zooonk. Hab's trotzdem brav gegessen. In kalt und mit Neutralisationsgurke war es auch etwas weniger penetrant salzig und den Kimchi hab ich teilweise zur Seite gefummelt ;) Zum Glück hatte ich ein Stück Flimflam zum Trost mit dazugepackt, puh.
Voll genial waren dafür meine Lasagne-Reste, nooom! Diese Gemüselasagne hatte alles. Lieblingsgemüse, Bechamel, Käse, superdünne Schichten für maximalen Pastaanteil, hach. Dazu Salat und Obst, perfekt. Hatte gleich Reste für zwei Mittage über, so cool!


Diese Woche ist noch meine zweite, pastellfarbige Monbento angekommen. Die wird dann nächste Woche eingeweiht, wenn's wieder in die Arbeit geht. Diese Woche hab ich noch frei, yeah.

Sonntag, 23. April 2017

Rhabarber-Himbeer-Kuchen mit Puddingcreme [vegan]

Verrückt, wie viel Rhabarber in Muttis Garten schon wuchert. Da nehm ich natürlich gerne das ein oder andere Kilo ab, hehe. Vor einiger Zeit hatte ich mal nen ziemlich leckeren Rhabarber-Schmand-Kuchen gebacken, den wir nachmittags dann bei Mutti reingefuttert haben. So einen wollte ich gern nochmal machen, nur etwas 'optimiert'. Also einmal vllt ohne tierische Bestandteile, das kann ja jeder machen wie er will. Ich hatte noch von nem veganen Brunch recht viele vegane Sachen im Kühlschrank und wollte die aufbrauchen ;) Deswegen kam bei mir Mandelmilch, Creme Vega (statt Schmand) und Margarine rein.


Und dann wäre da noch die Optik. So faseriger, pinker Rhabarber-Himbeer-Schlonz sieht echt nicht toll aus. Also den Rhabarber kleiner geschnippelt, dass die Fasern kürzer werden und die Himbeeren erst zum Schluss untergehoben, dass nur ein paar pinke Tupfen in der Rhabarber-Kompott-Decke sind. Geschmacklich ist er wieder super geworden. die vanillige, supercremige Puddingschicht und darauf schön säuerlich und fruchtig das Rhabarber-Himbeer-Kompott. Kam wieder sehr gut weg auf der sonntäglichen Kuchentafel :)


Rhabarber-Himbeer-Kuchen mit Puddingcreme      
(26-cm-Springform)

Mürbteig:
150 g Mehl (Weizenmehl, Typ 405)
1 TL Backpulver
100 g Zucker
100 g feste Margarine (z.B. Alsan)
1Schuss kaltes Wasser
1 EL Vanillezucker

Alle Zutaten miteinander verkneten, dann in eine 26cm-Springform (vorher mit etwas Margarine ausfetten) drücken, dabei ca. 2 cm Rand hochziehen.

Puddingcreme:
300 ml Pflanzenmilch (bei mir Mandeldrink von Alpro)
1 Pck Vanillepuddingpulver
120 g Zucker
1 EL Vanillezucker
150 g Creme Vega (oder ersatzweise Sojaquark)
100 g Sojaquark (Alpro Go On)

Ofen auf 175°C (Umluft) vorheizen.
Alle Zutaten gut miteinander verquirlen, bis eine möglichst homogene Masse entstanden ist. Ich vermische zuerst Zucker, und Vanillepulver und gebe dann nach und nach die Milch dazu, dass keine Klümpchen entstehen. Dann erst die restlichen Zutaten.
Puddingcreme in die vorbereitete Form füllen und ca. 30 min bei 175ºC (Umluft) backen.

Rhabarber-Himbeer-Kompott:
500 g Rhabarber
100 g Zucker
1 EL Vanillezucker
2 EL Zitronensaft
3-4 EL Speisestärke
250 g Himbeeren (TK)

Rhabarber waschen, schälen und in ca. 1 cm lange Stücke schneiden. Zucker und 200 ml Wasser aufkochen. Rhabarber, 1 EL Vanillezucker und Zitronensaft zugeben. Alles zugedeckt ca. 2 min dünsten. Mit Speisestärke (in etwas kaltem Wasser klumpenfrei angerührt) binden. Vom Herd ziehen, Himbeeren unterheben.
Das Kompott auf dem Kuchen verteilen und kalt stellen.


Da bei Zorra's Blogevent gerade das Thema 'Genuss des Frühlings' ist, passt mein Rezept doch super rein. Gastgeberin ist diesmal Jeanette von Cuisine Violette und sie wünscht sich besonders regionale und saisonale Zutaten. Muttis selbstgezogener Rhabarber darf da natürlich nicht auf dem Tellerchen fehlen.

Blog-Event CXXX - Genuss des Fruehlings (Einsendeschluss 15. Mai 2017)

Dienstag, 18. April 2017

Überlecker! Flimflam - Quark-Streusel-Kuchen mit Mandarinen [vegan]

Ja Wahnsinn. Für den Kuchen bin ich sogar extra früher aufgestanden um noch ein paar hübsche Fotos in der Morgensonne zu knipsen bevor er abgeliefert werden musste. Gegeben hat's dieses cremig-fruchtige Schnittchen nämlich zu unserem Relegationsspiel (zum Aufstieg^^). Da erwarteten wir natürlich ein paar mehr Zuschauer als an nem normalen Spieltag und waren gut vorbereitet mit diversen Kuchen, Quiches, belegten Semmeln und warmen Wienern (döh, nix für mich), ole.


Leider kam mein Kuchen nicht gegen die geile Käsesahne mit Biskuitrouladenrand an, die war natürlich zuerst aufgefressen. Aber mein Flimflam (Wortschöpfung vom Brüderchen) kam auch nicht schlecht an. Manche waren sogar etwas überrascht wie lecker das unscheinbare Teil ist, hehe. Ich hab mal nicht verraten, dass er auch noch vegan ist. Mit saftigen Mandarinchen, quarkigem Vanillepudding und etwas Zitrone unter Streuseln begraben liegt man eben immer richtig.


Flimflam - Quark-Streusel-Kuchen mit Mandarinen
      
(1 Backblech, das große für den Ofen)

600 g Mehl, Typ 405
375 g + 225 g Alsan (feste Margarine), weich
300 g + 175 g Zucker
1/2 TL Zimt
1 Prise Salz
2 Dosen Mandarinen
1 Pck Vanillezucker
1 Pck Zitronenschale
3 Portionen Ei-Ersatz, angerührt
400 g Sojaquark (Alpro Go On)
350 g Sojajoghurt, natur
1 Pck Vanille-Puddingpulver

Aus Mehl, 375 g Margarine, 300 g Zucker, Zimt und Salz einen Mürbteig kneten.
Ein Backblech ausfetten und aus 2/3 des Mürbteigs einen Boden in die Form drücken, etwas Rand hochziehen.
Mandarinen abtropfen lassen. Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
225 g Margarine mit 175 g Zucker, Vanillezucker und Zitronenschale schaumig schlagen. Ei-Ersatz, Sojaquark, -joghurt und Puddingpulver unterschlagen.
Die abgetropften Mandarinenspalten auf dem Mürbteigboden verteilen. Die Quarkcreme darauf verteilen und glattstreichen. Den restlichen Mürbteig zu Streuseln zerrupft darauf verteilen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober-/Unterhitze) 40 - 50 min backen, bis die Oberfläche goldig geworden ist. Komplett auskühlen lassen und evtl. mit Puderzucker bestäubt genießen.


Jaaa, da kommt ordentlich was rum bei dem Rezept. Haut auch etwas rein, also mehr als zwei Stücke schaff ich nicht auf einmal. Trotz Neutralisations-Mandarinen. Das Rezept ist von ner lieben Freundin, die den genialen Kuchen schon oft gemacht hat und ich hab irgendwie immer vercheckt sie danach zu fragen. Jetzt ist es eeeendlich mein, muha!


Übrigens haben wir die Relegation gewonnen und steigen vollgas auf, juhu! War ein supergenialer Spieltag, alle waren total motiviert und wir hatten so viel Spaß wie noch nie. Unsere beste Leistung der Saison, hach, einfach perfekt. Gefeiert wurde dann auch noch fleißig, aber die richtige Feier kam erst am Wochenende, damit alle wieder ausnüchtern können ;) Da hab ich dann mal wieder Sushi gebastelt, wurde so schön bunt und kam echt gut an. Die Bildchen dazu könnt ihr auf meinem Instagram-Account sehn.

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