Sonntag, 8. März 2015

DIE perfekte Veggie-Bolognese: Soja-Bolognese!

Ach ja, nach mehr als einem Jahr ohne Fleischbolognese, steigt doch langsam wieder die Neugier danach. Ein paar vegetarische Varianten hab ich schon ausprobiert, aber der absolute Hammer waren sie ehrlich gesagt nicht. Besonders Mr. Omni ist da immer sehr aufrichtig und sagt mir dann, dass es zwar nicht schlecht ist, aber lange nicht an die Original-Bolognese rankommt. Die Tofu-Bolognese war schon mal kein schlechter Anfang, damals war ich ja schon fast etwas aus dem Häuschen deswegen. Inzwischen sind meine Ansprüche an vegane Varianten eines Fleischklassikers aber etwas gestiegen. Auch die Paprikatofu-Bolognese war nicht cooler. Also mussten doch endlich einmal die Sojaschnetzel ran. Die meisten machen den Nudelsaucenklassiker ja damit, vielleicht ist das doch besser. Und tatsächlich! Eeendlich ne richtig gute Bolognese! Ordentlich Rotwein, jede Menge Miniwürfel Gemüse und eine gute Stunde einköcheln lassen haben hier wohl auch geholfen;) Jaaaam! Auch H. war diesmal äußerst zufrieden und hat das Rezept als würdig für den zukünftigen Speiseplan befunden. Aah, ich könnt mich reinlegen, echt saulecker!


Soja-Bolognese    
(4 - 5 Portionen)

75 g Sojaschnetzel (z.B. von Alnatura)
Gemüsebrühe, Fleischwürze (Gefro), Paprikapulver
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1/2 Zucchini
1 Möhre
1/3 Paprika, gelb
1 Stück Knollensellerie (ca. so groß wie die Zwiebel)
200 ml Rotwein, trocken (z.B. Merlot)
1/2 Dose Tomaten, gehackt
500 ml Tomaten, passiert
2 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer, Zucker, Paprikapulver
Rosmarin, Thymian, Oregano, Basilikum, Mayoran

Sojaschnetzel in einen Topf geben, mit Wasser auffüllen, bis die Schnetzel knapp mit Wasser bedeckt sind. Kräftig mit Gemüsebrühe, Fleischwürze und Paprika würzen und aufkochen. So lange köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Etwas Öl zugeben und anbraten.
Zwiebel und Knoblauch (bis auf eine Zehe) würfeln, restliches Gemüse sehr fein schnippeln. Zu den bräunlich angebruzelten Schnetzeln geben und so lange weiterbraten, bis die Zwiebeln glasig sind.


Mit Rotwein ablöschen und kurz aufköcheln lassen. Gehackte und passierte Tomaten und Tomatenmark zugeben, letzte Knoblauchzehe dazupressen, mit einem Zweig Rosmarin und je einem Teelöffel gehacktem Thymian, Oregano, Basilikum und Mayoran würzen. Einen gehäuften Teelöffel Paprika, eine kräftige Prise Zucker und evtl. eine getrocknete Chili zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Gut eine Stunde unter gelegentlichem Rühren einköcheln lassen. Nochmal abschmecken, den Rosmarin entfernen und mit der Lieblingspasta genießen.

Mit Parmesan bestreut schmeckts natürlich noch besser, ist dann aber nicht mehr vegan. Was da dann gut passt, sind ein paar Pinienkerne mit Salz und Hefeflocken fein gemahlen, wie hier schon ausprobiert - fast wie Parmesan;)
Als Stütze für die erste Soja-Bolognese hat mir Angelas Rezept super geholfen. Auf die Menge an Rotwein wär ich sonst nicht gekommen, aber es ist echt genial! Mehr Rotwein!

Kommentare:

  1. Ich habe noch NIE eine vegetarische Bolognese probiert und jetzt ist es doch wirklich mal an der Zeit! Deine Soja-Bolognese sieht super super lecker aus und mir läuft jetzt schon das Wasser im Mund zusammen... und dabei ist es gerade mal 8 Uhr morgens... haha...

    Ganz liebe Grüße,
    Julia

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    1. danke für die blumen:D oh no, sorry für die hungerattacke am frühen sonntagmorgen, hoffe du konntest inzwischen was dagegen unternehmen;)
      liebe grüße =)

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  2. Wir haben neulich das Rezept ausprobiert: schmeckt hervorragend! Kommt in unsere Rezepte-Datenbank unter "Leibspeisen". Danke für den tollen Blog!
    Onkel Nielpferd

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    1. juhu, das freut mich aber riesig :D dann hat sich die suche nach dem ominösen sojafuzelzeug ja gelohnt ^_^

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Ich freue mich über jeden lieben Kommentar *hüpfhüpf :D

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