Sonntag, 23. April 2017

Rhabarber-Himbeer-Kuchen mit Puddingcreme [vegan]

Verrückt, wie viel Rhabarber in Muttis Garten schon wuchert. Da nehm ich natürlich gerne das ein oder andere Kilo ab, hehe. Vor einiger Zeit hatte ich mal nen ziemlich leckeren Rhabarber-Schmand-Kuchen gebacken, den wir nachmittags dann bei Mutti reingefuttert haben. So einen wollte ich gern nochmal machen, nur etwas 'optimiert'. Also einmal vllt ohne tierische Bestandteile, das kann ja jeder machen wie er will. Ich hatte noch von nem veganen Brunch recht viele vegane Sachen im Kühlschrank und wollte die aufbrauchen ;) Deswegen kam bei mir Mandelmilch, Creme Vega (statt Schmand) und Margarine rein.


Und dann wäre da noch die Optik. So faseriger, pinker Rhabarber-Himbeer-Schlonz sieht echt nicht toll aus. Also den Rhabarber kleiner geschnippelt, dass die Fasern kürzer werden und die Himbeeren erst zum Schluss untergehoben, dass nur ein paar pinke Tupfen in der Rhabarber-Kompott-Decke sind. Geschmacklich ist er wieder super geworden. die vanillige, supercremige Puddingschicht und darauf schön säuerlich und fruchtig das Rhabarber-Himbeer-Kompott. Kam wieder sehr gut weg auf der sonntäglichen Kuchentafel :)


Rhabarber-Himbeer-Kuchen mit Puddingcreme      
(26-cm-Springform)

Mürbteig:
150 g Mehl (Weizenmehl, Typ 405)
1 TL Backpulver
100 g Zucker
100 g feste Margarine (z.B. Alsan)
1Schuss kaltes Wasser
1 EL Vanillezucker

Alle Zutaten miteinander verkneten, dann in eine 26cm-Springform (vorher mit etwas Margarine ausfetten) drücken, dabei ca. 2 cm Rand hochziehen.

Puddingcreme:
300 ml Pflanzenmilch (bei mir Mandeldrink von Alpro)
1 Pck Vanillepuddingpulver
120 g Zucker
1 EL Vanillezucker
150 g Creme Vega (oder ersatzweise Sojaquark)
100 g Sojaquark (Alpro Go On)

Ofen auf 175°C (Umluft) vorheizen.
Alle Zutaten gut miteinander verquirlen, bis eine möglichst homogene Masse entstanden ist. Ich vermische zuerst Zucker, und Vanillepulver und gebe dann nach und nach die Milch dazu, dass keine Klümpchen entstehen. Dann erst die restlichen Zutaten.
Puddingcreme in die vorbereitete Form füllen und ca. 30 min bei 175ºC (Umluft) backen.

Rhabarber-Himbeer-Kompott:
500 g Rhabarber
100 g Zucker
1 EL Vanillezucker
2 EL Zitronensaft
3-4 EL Speisestärke
250 g Himbeeren (TK)

Rhabarber waschen, schälen und in ca. 1 cm lange Stücke schneiden. Zucker und 200 ml Wasser aufkochen. Rhabarber, 1 EL Vanillezucker und Zitronensaft zugeben. Alles zugedeckt ca. 2 min dünsten. Mit Speisestärke (in etwas kaltem Wasser klumpenfrei angerührt) binden. Vom Herd ziehen, Himbeeren unterheben.
Das Kompott auf dem Kuchen verteilen und kalt stellen.


Da bei Zorra's Blogevent gerade das Thema 'Genuss des Frühlings' ist, passt mein Rezept doch super rein. Gastgeberin ist diesmal Jeanette von Cuisine Violette und sie wünscht sich besonders regionale und saisonale Zutaten. Muttis selbstgezogener Rhabarber darf da natürlich nicht auf dem Tellerchen fehlen.

Blog-Event CXXX - Genuss des Fruehlings (Einsendeschluss 15. Mai 2017)

Dienstag, 18. April 2017

Überlecker! Flimflam - Quark-Streusel-Kuchen mit Mandarinen [vegan]

Ja Wahnsinn. Für den Kuchen bin ich sogar extra früher aufgestanden um noch ein paar hübsche Fotos in der Morgensonne zu knipsen bevor er abgeliefert werden musste. Gegeben hat's dieses cremig-fruchtige Schnittchen nämlich zu unserem Relegationsspiel (zum Aufstieg^^). Da erwarteten wir natürlich ein paar mehr Zuschauer als an nem normalen Spieltag und waren gut vorbereitet mit diversen Kuchen, Quiches, belegten Semmeln und warmen Wienern (döh, nix für mich), ole.


Leider kam mein Kuchen nicht gegen die geile Käsesahne mit Biskuitrouladenrand an, die war natürlich zuerst aufgefressen. Aber mein Flimflam (Wortschöpfung vom Brüderchen) kam auch nicht schlecht an. Manche waren sogar etwas überrascht wie lecker das unscheinbare Teil ist, hehe. Ich hab mal nicht verraten, dass er auch noch vegan ist. Mit saftigen Mandarinchen, quarkigem Vanillepudding und etwas Zitrone unter Streuseln begraben liegt man eben immer richtig.


Flimflam - Quark-Streusel-Kuchen mit Mandarinen
      
(1 Backblech, das große für den Ofen)

600 g Mehl, Typ 405
375 g + 225 g Alsan (feste Margarine), weich
300 g + 175 g Zucker
1/2 TL Zimt
1 Prise Salz
2 Dosen Mandarinen
1 Pck Vanillezucker
1 Pck Zitronenschale
3 Portionen Ei-Ersatz, angerührt
400 g Sojaquark (Alpro Go On)
350 g Sojajoghurt, natur
1 Pck Vanille-Puddingpulver

Aus Mehl, 375 g Margarine, 300 g Zucker, Zimt und Salz einen Mürbteig kneten.
Ein Backblech ausfetten und aus 2/3 des Mürbteigs einen Boden in die Form drücken, etwas Rand hochziehen.
Mandarinen abtropfen lassen. Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
225 g Margarine mit 175 g Zucker, Vanillezucker und Zitronenschale schaumig schlagen. Ei-Ersatz, Sojaquark, -joghurt und Puddingpulver unterschlagen.
Die abgetropften Mandarinenspalten auf dem Mürbteigboden verteilen. Die Quarkcreme darauf verteilen und glattstreichen. Den restlichen Mürbteig zu Streuseln zerrupft darauf verteilen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober-/Unterhitze) 40 - 50 min backen, bis die Oberfläche goldig geworden ist. Komplett auskühlen lassen und evtl. mit Puderzucker bestäubt genießen.


Jaaa, da kommt ordentlich was rum bei dem Rezept. Haut auch etwas rein, also mehr als zwei Stücke schaff ich nicht auf einmal. Trotz Neutralisations-Mandarinen. Das Rezept ist von ner lieben Freundin, die den genialen Kuchen schon oft gemacht hat und ich hab irgendwie immer vercheckt sie danach zu fragen. Jetzt ist es eeeendlich mein, muha!


Übrigens haben wir die Relegation gewonnen und steigen vollgas auf, juhu! War ein supergenialer Spieltag, alle waren total motiviert und wir hatten so viel Spaß wie noch nie. Unsere beste Leistung der Saison, hach, einfach perfekt. Gefeiert wurde dann auch noch fleißig, aber die richtige Feier kam erst am Wochenende, damit alle wieder ausnüchtern können ;) Da hab ich dann mal wieder Sushi gebastelt, wurde so schön bunt und kam echt gut an. Die Bildchen dazu könnt ihr auf meinem Instagram-Account sehn.

Sonntag, 16. April 2017

Ostereiermalen, Karsamstagbrunch und Balkonapfelbaumblüten

Ich hoffe ihr genießt alle die freien Tage mit viel leckerem Futter und mit den Lieblingsmenschen ♡
Wir haben am Karfreitag schon bei Mutti und Papi Ostereier bemalt, wie wir es jedes Jahr machen. Schön nach Tradition mit Bienenwachs und Essigfarben. Ich freu mich jedes Jahr so auf unser Eiermalen mit der ganzen Familie.


Ich kann mich sogar noch an die Treffen bei der Uroma erinnern. 'Setzt euch Kinder, Stühle kommen gleich' :P Und bei uns werden immer noch mit den gleichen Utensilien Wachsmuster auf die Eier getupft und gezogen. Die wachsigen Stellen nehmen keine Farbe mehr an und so kann man superschöne mehrfarbige Mini-Kunstwerke schaffen.


Zwischen jeder Wachsmusterung wird immer wieder gefärbt und am Ende das Wachs wieder abgeknibbelt oder an ner Kerze abgelöscht, dass man die Muster besser sieht.


Karsamstag war dann ein quasi vorösterlicher Brunch bei uns mit Freunden. Fast vegan bis auf eine kleine Käseplatte. Oh und vielleicht etwas zu viel für acht Leutchen, aber Reste sind immer besser als zu wenig Futter ;) Ich hab mir zum Beispiel gleich noch veganen Eiersalat und Bananenbrot gebunkert, jam!


Richtig super war der vegane Liptauer, Rezept von TotallyVeg. Kannte noch niemand und wir hatten alle keine Ahnung wie Liptauer eigentlich schmeckt. Aber dieser Aufstrich war echt sowas von genial, nommi!


Auch von TotallyVeg hab ich gleich noch den Erdapfelkas ausprobiert. Auch supi, hehe. Volles Biergartenfeeling, besonders mit Brezen dann noch dazu, hihi. Und geht auch total easy, zwei super Rezepte!


Wie letztes Jahr musste ich wieder die Pinzen-Brötchen backen, weil die sooo geil waren. Leider hab ichs dieses mal etwas vercheckt und den Teig etwas zu mehlig gemacht, deshalb wurden sie nicht soo superfluffigsaftig wie das letzte Mal. Immer dieser Hefeteig, ein Überraschungsei, pff. Aber wir hatten dafür obergeniales Bananenbrot mit noch weichen Schokostückchen :D


Nachmittags gings noch zu Männchens Verwandtschaft, das war wieder lustig. Der Opa war voll gut drauf und hat sich so gefreut die Bude voll zu haben. Nach etwas Suche im Keller und Dachboden wurden uralte Fotos und die Geschichten dazu wiederentdeckt, so cool. Die bereits verstorbene Oma hatte mal jedem Sohn ein Fotoalbum geschenkt, bei dem sie zu fast jedem Foto ne kleine Story aufgeschrieben hatte, unbezahlbar! Diese Erinnerungen, da bekommt man fast ein bisschen Gänsehaut, oder?
Morgen geht's dann noch zum Osteressen mit meiner Oma und all ihren Nachkommen, also über 30 Leute, unser Sippschaftsfressen^^ Alle Cousins und Cousinchen am Start, Baby vom Bruder abknuddeln, erklären wie man mit Algenpupu promovieren will, ja das wird auch bestimmt unterhaltsam.
Oh und am Balkon blüht mein kleines Apfelbäumchen wie verrückt. Wunderschön, oder? Ich hoffe die Bienchen sind fleißig am Ranrüsseln, dass viele Äpfel ranwachsen.


So, dann mal euch allen noch schöne Restfeiertage! Bald gibt's auch wieder ein leckeres Rezeptchen, die Fotos sind schon im Kasten.

Mittwoch, 5. April 2017

Regenbogenfarben und Übercuteness in der Box: Mein Bento-März

Ups, schon wieder ein Monat vorbei, Zeit für eine Lunchbox-Rückschau. Irgendwie hatte ich das Gefühl in letzter Zeit jede Box immer gleich dreimal am Stück zu futtern. Aber bis auf die Tortellinisalatwelle und die vielen Pastaboxen war's ja doch ganz bunt gemischt. Für mehr Lunchbox-Porn schaut mal unter dem Tag 'Lunchbox' bzw. 'Bento' oder auf meinem Instagram-Account.

Fangen wir gleich mal mit meinem Highlight des Monats an: Meine 'R'Eis-Bär-Box ♡ Ich hatte mir eingebildet so eine oberputzige Reisform zuzulegen um superknuffige Tierchen aus sonst so langweiligen Reisklumpen zu formen. Mein erster Versuch ging gar nicht mal so arg daneben, statt ner Katze wurde es zwar ein Eisbär, aber der war eh viel niedlicher als ne Katze je sein könnte^^ Dazu gabs übrigens Sri Lanka Curry, sehr lecker!


Im Sri Lanka Curry war er auch schon drin, aber angebraten ist er noch viiiiel besser: Der geniale frittierte Tofu, den mir ne Kollegin mitgebracht hatte, lecker in nem Chow Mein mitgebruzelt, noom! Den Tofu hätt ich auch pur wegfuttern können. Saulecker, auch kalt aus der Mittagsbox! Die neue Edelstahlbox hab ich auch eingeweiht. Sehr schick, oder?


Dann hab ich entdeckt, dass sich Regenbogen-Salat in der Futterbox ganz hübsch macht und auch noch besser schmeckt als Gurke pur^^ Wobei, he, nix gegen Gurke! Die mampf ich immer noch gern zu allem, immer immer :)


Außerdem gab's natürlich noch schrägen Reis, das sieht immer gut aus.


Und Nudelzeug, gaaanz viel Nudelzeug. Supercremige Ayvar-Erbsen-Pasta, selbstgemachte Soja-Bolognese, scheiße, die ist so schweinegeil, Tortellini-Salat, Tortellini mit Notfall-Sojabolo von Alnatura und dazu meistens leckere Resterlbeute, wie Tex-Mex-Muffins oder Mandarinen-Schmand-Streuselkuchen von ner Party. Weil ich sie grad wieder seh, die Bällchen mit den Glupschaugen hab ich aus den Reispflanzerln gemacht und waren kalt genauso gut wie frisch. Hatten wir schon lange nicht mehr gemacht, unsere 'Ur'-Pflanzerl.



Vollgas hingebazt und in die Box gestopft aber dafür richtig soulfoodig waren die angebruzelten Soja-Schnitzelchen mit Karotten-Paprika-Sauce und Kartoffel-Steaz. Zum Reinlegen!


Langsam wird's wieder Zeit für Reis in der Box. Schließlich warten noch zwei andere Formen darauf zu süßen Reistierchen geformt zu werden. Ist echt total super in der Mittagspause seine schön gepackte Box aufzumachen. Und wenn einen auch noch ein putziges Viechi lieb draus anschaut breitet sich in der ganzen Mittagsrunde ein glückseliges Grinsen aus.

Donnerstag, 30. März 2017

Feierabendküche: Cremige 15-Minuten-Ajvar-Erbsen-Pasta [vegan]

Jetzt hab ich auch endlich mal ein paar Ziehpflänzchen angesät. Auf der Packung stand für ne Vorkultur Aussat bis März, hehe, da bin ich ja noch voll drin. Mini-Gurke (mit dem süßen englischen Namen 'Mouse Melons', awww), Birnen-Melone (auch so eine Mini-Sorte), Männertreu und Kapuzinerkresse sind jetzt in Töpfchen verteilt und in ne fette, durchsichtige Mülltüte gepackt, dass ich ein kleines Gewächshaus hab. Ich hoffe die werden dann auch was. Mein Daumen ist nämlich alles andere als grün...


Besser als Grünzeug am Leben halten liegt mir das Köcheln^^ Vorgestern musste ich noch Erbsen aufbrauchen, am Besten irgendwie nudelig und cremig. Nach kurzem Rumpantschen wurde ne supergute Ajvar-Sahne-Sauce draus und ich musste spontan ein Foto knipsen um das Rezept festzuhalten. Hab mich halb reingelegt in die cremige Paprika-Erbsen-Pasta, nommi! Gestern mittag gabs dann einen Megaberg davon in der Arbeit und ich fands gleich noch leckerer. Keine Ahnung was meine Kollegen gefuttert haben, ich hatte echt nur Augen für meinen schlozigen Nudelhaufen^^


Cremige 15-Minuten Ajvar-Erbsen-Pasta    
(2 - 3 Portionen)

230 g Rigatoni
1 Zwiebel, mittelgroß
1 Knoblauchzehe
1 Paprika (bei mir halb rot halb gelb)
100 g Erbsen (bei mir aus dem Glas)
100 g Ajvar, mild
200 ml Soja Cuisine
100 ml Gemüsebrühe (ruhig etwas kräftiger)
1 EL Tomatenmark
Paprika, Pfeffer, Salz, Chili, Zucker

Rigatoni al dente kochen, etwas Nudelwasser auffangen falls die Sauce zu dick wird.
Zwiebel würfeln, Knoblauch fein hacken. Paprika in mundgerechte Stücke schneiden.
Zwiebel und Knoblauch in etwas Öl anbraten, bis die Zwiebeln glasig werden.
Paprika, Erbsen, Ajvar, Soja Cuisine, Gemüsebrühe und Tomatenmark zugeben und aufkochen lassen. Etwa 1 TL Paprika zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken, Chili nach Geschmack zugeben. Nicht zu lang köcheln lassen, dass die Paprika noch Biss hat.
Nochmal abschmecken, evtl. etwas Zucker/Agavendicksaft zugeben falls die Sauce zu säuerlich ist, falls zu dick etwas Nudelwasser unterrühren.
Mit den Rigatoni mischen und mit Lieblingsgrünzeug bestreut servieren (ich finde Oregano oder Petersilie passen gut).


Bei uns gibt's meistens Gurkensalat oder irgendnen grünen Salat noch dazu. Ist immer lecker so ein frisches Salätchen zu rahmigen Nudelbergen.

Sonntag, 12. März 2017

It's soooo fluffy! Superfluffiger Zitronenkuchen [vegan]

Da hat mich doch vollgas der spontane Kuchen-Jieper ereilt. Sonntag nachmittag, so im Gammelmodus angekommen, ließ es mich nicht mehr los. Ich will Kuchen! Zitronig, fluffig, saftig. Für meinen Kindheitstraum-Zitronenkuchen hatte ich keine Eier da. Aber wie bekomme ich ohne Eier so nen megafluffigen Kuchen hin? Naaatron ist die Antwort, yeah. Also auf 5 min Zeug zusammengerührt, einfach fix mitm Schneebesen, und ab ins Ofenrohr.


Mein Handmixer ist nämlich vor zwei Tagen durchgebrannt. Machte schon so ein verdächtiges Rattergeräusch. Dann beim letzten mal Sahne Aufschlagen zweimal so ein merkwürdiges, kreischiges Knacksen und kurz drauf ein kurzer Funken und der Geruch nach verschmorter Elektronik. Mäh. Aber das Gute daran: Den Zitronenkuchen kann man eben auch ohne Handmixer anrühren. Klappt mit dem Schneebesen perfekt und geht dreimal so schnell, yay!


Zitronen-Kastenkuchen, ultrafluffig und vegan      
(Rezept für eine Kastenform 30 cm)

275 g Mehl, Typ 550
200 g Zucker
1 EL Vanillezucker
2 TL Backpulver
1 TL Natron (entspricht einem Päckchen)
1 Pck Citroback (Abgeriebene Schale einer Zitrone)
3 EL Zitronensaft (ich hatte nur noch Limette da^^)
125 ml Pflanzenöl, neutrales
150 ml Zitronenlimonade (bei mir Now Limo Lemon)

Eine Kastenform mit Pflanzenmargarine ausfetten. Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Trockene Zutaten in einer großen Rührschüssel mit einem Schneebesen vermischen.
Nasse Zutaten in einem hohen Gefäß ebenfalls verquirlen und zu den trockenen Zutaten in die Schüssel geben. Mit dem Schneebesen zügig zu einem glatten Teig verrühren.
Teig in die vorbereitete Form füllen, glatt streichen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober-/Unterhitze) 30 - 40 min backen (Stäbchenprobe!).
Nach dem Auskühlen nach Belieben verzieren, Zuckerguss, Streusel, Puderzucker...


Hab ich eigentlich erwähnt wie uuuunglaublich fluffig der Kuchen geworden ist? Waaahn! So ein fluffiges und auch noch veganes Backdingens hab ich selten gefuttert. Außerdem mag ich diese leicht karamellige Kruste von dem Kuchen voll gern, jaam.

Sonntag, 5. März 2017

Coleslaw mit Rotkohl, Möhrchen und Apfel

Vor ner gefühlten Ewigkeit hab ich schon diesen Rotkohlsalat bei Melissa gesehen und uuunbedingt mal ausprobieren wollen. Den normalen Coleslaw mit Weißkraut mag ich nämlich schon recht gern. Den dann noch mit coolerem Rotkohl und etwas Joghurt statt Sahne-Mayo-Dressing pur hört sich doch super an. Dieses Wochenende bin ich nun endlich mal dazu gekommen diesen tuffigen Salat mit dem rosa Dressing nachzubasteln. Echt superlecker, eine schöne Abwechslung zum Standard-Krautsalat. Perfekt für die nächste Grillparty, oder für die Lunchbox, hihi.


Coleslaw mit Rotkohl    

1/2 Rotkohl
2 große Karotten
1 Apfel
2 EL vegane Mayonnaise (meine war von Follow Your Heart)
5 EL Sojajoghurt, natur
3 EL Soja Cuisine
3 EL Limettensaft
1 Schuss Weißweinessig
Salz, Pfeffer, Zucker

Rotkohl hobeln, Karotten fein raspeln, Apfel in dünne Schnitze schneiden und dann in Stifte. In einer Schüssel miteinander vermischen.
Mayo, Joghurt, Soja Cuisine und Limettensaft mischen, Salz, Pfeffer und Zucker zugeben und gut verrühren. Über das Gemüse geben, Weißweinessig zugeben und alles gut vermengen.
Mit den Gewürzen und evtl. etwas mehr Limettensaft oder Soja Cuisine abschmecken.
Etwas durchgezogen schmeckt der Salat noch besser!


Mir fehlte dann doch noch etwas Cremigkeit, deswegen kam noch ein Schluck Sojasahne mit rein^^ Natürlich gehts auch ohne, je nach Geschmack. Den Limettensaft kann man auch getrost mit Zitronensaft ersetzen. Ich hatte ja eigentlich vor ihn mit Zitrone zu machen, hatte aber keine mehr im Haus, upsi.

Donnerstag, 2. März 2017

Woah! DIE vegane Mandarinen-Käsesahne-Torte O_o

Hui, das war mal eine Herausforderung. Meine absolute Lieblingstorte aus Kindertagen ist auf jeden Fall Muttis Mandarinen-Käsesahne. Die hab ich auch selbst schon x mal gebacken, inzwischen ohne Gelatine, aber bisher immer mit Quark und Co. Diesen Kindheitstraum zu veganisieren war schon echt hart, die Erwartungen lagen hoch! Diese Kombi aus leichter Quark-Creme mit süßer Sahne und fruchtigsäuerlichen Mandarinen auf fluffigem Vanille-Biskuit, hach.


Also hab ich mir mein 'Originalrezept' zu Käsesahne geschnappt und rumüberlegt wie ichs am besten hinkriege, dass die Torte zum Schluss genauso legga schmeckt. Ich würde mal behaupten meine Geheimwaffen waren Zitronenschale, Mandarinensaft und abgetropfter Vanille-Sojajoghurt. Krass, es wurde so überüberüberperfekt!


Neun Testesser haben rangefuttert, Veganer, Vegetarier, Pescetarier und Omnis, alles beieinander. Einer der Omnis meinte ich würde alle verarschen und das Törtchen wäre gar nicht vegan, crazy. Nein so fies wär ich echt nie. Aber die Aussage hat mich schon ein wenig gefreut, so taste-mäßig. Alle waren sie begeistert, whee! Männchen und ich fandens auch süüüperlecker.


Mandarinen-Käsesahne-Torte, vegan      
(Springform 26 cm)

350 g Mehl, Typ 550
250 g Zucker
1 EL Vanillezucker (1 Pck)
1,5 Pck Backpulver
1 Prise Salz
225 ml Pflanzenöl, neutrales
250 ml Vanille-Sojadrink
1 EL Zitronensaft

Den Boden einer Springform (26cm) mit Backpapier auslegen (ich klemme es straff ein zwischen Boden und Ring). Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Trockene Zutaten in einer Rührschüssel vermischen. Nasse Zutaten in einem extra Gefäß verquirlen.
In die Mehlmischung eine Mulde drücken, nasse Zutaten hineingießen und von der Mitte aus mit einem Esslöffel verrühren, bis ein klumpenfreier Teig entstanden ist.
Teig in die vorbereitete Springform füllen, glatt streichen und bei 180°C in 35 - 40 min goldgelb backen (Stäbchenprobe!).
Kurz abkühlen lassen, aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

400 g Sojaquark (Alpro Go On)
Ca. 300 g abgetropfter Vanille-Sojajoghurt (aus 500 g Vanille-Sojajoghurt*)
400 ml Schlagfix, ungesüßt (kühlschrankkalt)
2 EL Vanillezucker
12 EL San Apart (oder Sahnesteif)
5 EL Mandarinensaft (von den Dosen-Mandarinen)
1 Pck Citroback (oder geriebene Schale von 1 Zitrone)
100 g Puderzucker
2 kleine Dosen Mandarinen

Mandarinen abtropfen lassen, Saft auffangen. Evtl. für die Deko ein paar schöne Mandarinenspalten zur Seite nehmen, Rest mit 2 EL San Apart vermischen.
Schlagfix mit 2 EL Vanillezucker und 3 EL San Apart steif schlagen.
Sojaquark, abgetropften Vanille-Sojajoghurt mit 7 EL San Apart, Mandarinensaft, Citroback und Puderzucker vermixen. Steifgeschlagene Schlagfix unterheben. Tortencreme in zwei Portionen teilen.
Unter eine Portion die angedickten Mandarinen mischen.

Tortenboden waagerecht in zwei Böden schneiden (evtl den oberen Boden noch gerade schneiden, wenn ein arger Hubbel beim Backen entstanden ist). Einen Boden auf eine Tortenplatte setzen, Tortenring außenrum legen. Die Mandarinencreme auf dem Boden verteilen, glatt streichen. Zweiten Boden aufsetzen und andrücken. Mit der Tortencreme bestreichen, bis auf ca. 1 Tasse zum Verzieren, glatt streichen.
Gut im Kühlschrank durchkühlen lassen (über Nacht). Mit der restlichen Tortencreme und zurückbehaltenen Mandarinen, oder nach Belieben, verzieren.


Zum Transportieren hab ich den Tortenring aber nochmal drumrumgepopelt. Die Torte ist schon weicher als mit Gelatine, aber dadurch ist die Creme total angenehm zum Löffeln. Nicht so merkwürdig puddinghaft.


Fürs Anschneiden reicht die Festigkeit aber locker aus. Auf jeden Fall gut durchkühlen lassen, nicht dass die Schichten doch zu driften beginnen ;)


Ich bin so glücklich! So eine leckere Torte, ohne irgendnen Hinweis auf Soja oder so. Die könnte ich auch bei Oma aufn Tisch stellen und sie würd sich ein fettes Stück reinschaufeln. Voll wie echt, Oida :D

* Ein Sieb mit Küchenkrepp auslegen, 500 g Vanille-Sojajoghurt hineingeben und über einer Schüssel abtropfen lassen, am Besten über Nacht im Kühlschrank. Ergibt ca. 300 g Vanille-Soja-'Quark'. Etwas mehr oder weniger ist auch ok.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...